Das Testament

Weniger als ein Drittel der Deutschen hat nach Umfragen den Nachlass geregelt, verfügt also über ein Testament. Wem egal ist, was nach seinem Tod passiert, der braucht natürlich kein Testament. Aber bei näherem Nachdenken ist das kaum jemandem egal. Eine kürzlich im Alter von 37 Jahren verstorbene Schauspielerin hinterließ ein Millionenvermögen, aber keine Kinder und auch kein Testament. Daher erben nun ihre Eltern zu gleichen Teilen alles, was sie hatte. Darunter auch ein Haus, welches der Vater erst kürzlich ihr und ihrem Bruder vermacht hatte. Die Hälfte des Hauses gehört nun wieder der Mutter und dem Vater der Verstorbenen. Macht das Sinn? Eine andere Dame (Rentnerin) verstarb im Alter von 77 Jahren. Sie hinterließ ein Sparbuch mit 20.000 EUR und hatte seit vielen Jahren erzählt, dass der nicht mit ihr verwandte Patensohn dieses Geld erhalten sollte. Sie hatte dies aber nicht in einem Testament niedergeschrieben. Es waren auch keine Verwandten mehr da. Nun gehört das Sparbuch dem Staat. Der Sinn? „Ich bin zu jung für ein Testament!“ Dieser Spruch begleitet einen durch das ganze Leben, denn „Testament“ hat etwas mit Tod zu tun und – ehrlich -: für den Tod ist man eigentlich immer zu jung. Jeder, der nur ein bisschen was hat, und sei es eine Briefmarkensammlung oder einige Meißener Porzellanstücke, sollte ein Testament machen, damit später kein Streit aufkommt. Hat man ein Testament angefertigt, sollte es sicher verwahrt werden, entweder zu Hause oder gegen eine Gebühr beim Amtsgericht. Sie finden anliegend drei Testamentsentwürfe, die so natürlich nicht übernommen werden können. Die Entwürfe sollen nur eine Anregung für das Schreiben eines eigenen Testaments sein, welches man anschließend von einem Experten überprüfen lassen sollte.

Junggesellentestament

Ehegattentestament

Familientestament