2021: Es kann nur besser werden

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Ein verrücktes Jahr neigt sich dem Ende zu.

Kurz vor Weihnachten 2019 hatte meine Tochter Kekse gebacken.

Verziert mit Zuckerkugeln.

Dank väterlichem Pflichtgefühl biss ich auf Keks samt Zuckerkugel.

Mit dem Ergebnis, dass sich ein Zahn im Oberkiefer verabschiedete (natürlich im Sichtbereich).

Ein netter Mandant (Zahnarzt) befreite mich noch am selben Abend von den Trümmern in meinem Gebiss.

Ich verließ seine Praxis mit dem Gedanken „2020 kann nur besser werden“ …

Keine Sorge, ich werde nun nicht den ganzen Pandemie-Mist an dieser Stelle Revue passieren lassen.

Es reicht uns allen.

Es gibt auch einen positiven Blick auf die Dinge

Vor einigen Tagen sah ich einen Comic der wunderbaren „Peanuts“, der mich zu diesem Blogartikel inspirierte.

Charlie Brown und Snoopy sitzen nebeneinander und schauen verträumt auf einen See.

Charlie Brown sagt zu Snoopy: „Eines Tages werden wir sterben.“

Snoopy zu Charlie Brown: „Ja, aber alle anderen Tage werden wir leben.“

Schauen wir also optimistisch in die Zukunft

Es besteht Hoffnung, dass der Pandemie-Spuk in 2021 ein Ende finden wird.

Die wirtschaftlichen Folgen werden wir allerdings noch eine ganze Weile als Ballast mit auf die Wanderung nehmen.

Aber sei’s drum. Umso mehr strengen wir uns an.

Ich hatte mit deutlich schlimmeren wirtschaftlichen Folgen in 2020 gerechnet.

Wenig Unternehmensinsolvenzen

Bislang sind unsere Mandanten von Insolvenzen in 2020 verschont geblieben.

Bei den Umsätzen gab es bei vielen einen „auf die Mütze“, aber die meisten Unternehmer konnten ihre Zahlen bis zum Jahresende halbwegs stabilisieren.

Die Anlageklassen blieben stabil

Auf der Vermögensseite sind wir auch recht glimpflich davon gekommen.

Die Aktienmärkte sind vergleichsweise stabil geblieben, ebenso der Immobilienmarkt.

Die Krisenwährung Gold war in den letzten Wochen weniger gefragt, aber historisch gesehen auf einem sehr hohen Niveau.

Was erwarten Sie von 2021?

Viele unserer Mandanten berichteten mir, dass Sie mit Optimismus in das neue Jahr gehen und planen, an die guten Jahre bis 2019 anzuknüpfen.

Dass der Mut nicht abhanden gekommen ist, freut uns sehr. Es kommen sicher wieder bessere Tage.

Und wir haben in 2020 etwas Wichtiges gelernt:

Es kommt immer anders als man denkt

Man sollte auf Ausnahmezustände immer vorbereitet sein.

Nein, nicht durch den Kauf von 1.000 Rollen Toilettenpapier.

Sondern indem man sich alte unternehmerische Prinzipien vor Augen führt:

1. Liquidität vor Rentabilität

Liquidität ist der Sauerstoff jedes Unternehmens.

2020 machte deutlich, wie wichtig es ist, über Reserven zu verfügen oder zumindest kreditwürdig zu sein.

Wer nicht in der Lage war, einen oder zwei Monatsumsätze zu überbrücken, stand schnell mit dem Rücken an der Wand.

Daher:

Berechnen Sie Ihr voraussichtliches Nettoeinkommen für 2021!

Nur wenn Sie wirklich wissen, was Sie verdienen, können Sie sich auch für Ihr Privatbudget Ziele setzen.

Insbesondere sollten Sie sich auch ein Ziel für die Sparquote setzen.

Geben Sie nur einen Teil Ihres Einkommens 2021 aus

Schaffen Sie sich zunächst ein Liquiditätspolster.

Zwei Nettomonatsgewinne sollten irgendwann auf der hohen Kante liegen.
Besser zwei Monatsumsätze.

Sobald ein Polster vorhanden ist, investieren Sie Ihr Sparbudget.

Investieren Sie in Kapitalanlagen

Idealerweise so, dass das gesparte Geld Ihnen regelmäßige Renditen bringt.

Beispielsweise in Aktien oder Immobilien.

Bauen Sie Schulden ab (private Schulden zuerst)

Es kann sinnvoll sein, Vermögen mit Hilfe von Schulden aufzubauen.

Dennoch: Die private Immobilie sollte primär als Konsumgegenstand angesehen werden.

Schaffen Sie sich diese teuren privaten Schulden schnellstmöglich vom Hals. Das schafft Kreditreserven bei der Bank im Fall der Fälle.

2. Der Star ist die Mannschaft (nach Berti Vogts)

Was wären Unternehmer in 2020 ohne ein starkes Team gewesen?

Wir haben unserer Mannschaft viel zugemutet.

Dennoch standen unsere Mitarbeiter tapfer an unserer Seite und haben alles mitgetragen, was wir an organisatorischen Änderungen umzusetzen oder an Zusatzarbeit zu verteilen hatten.

Dafür danken wir an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich.

3. Verantwortung übernehmen

Niemanden trifft die Schuld an einer Krise wie 2020.

Aber wir Unternehmer haben die Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern und Kunden (Patienten).

Wir dürfen nicht den Kopf in den Sand stecken und über das Unrecht dieser Welt jammern.

Wir müssen vielmehr die Situation analysieren und Strategien aus der Krise und über die Krise hinaus entwickeln.

Wir unterstützen Sie

Sollten Sie im kommenden Jahr Hilfe benötigen …

  • um Ihre Ziele zu definieren,
  • Ihr Nettoeinkommen zu berechnen oder
  • wenn Sie das Thema Personalführung mit anderen Unternehmern diskutieren wollen,

…sprechen Sie uns gerne an.

Sie haben uns unterstützt

In 2020 haben wir erneut feststellen dürfen, wie toll unsere Mandanten sind.

Für uns war das Jahr ein wirklicher Kraftakt, aufgrund vieler fachlich neuer Themen, Fördermittel, Mehrwertsteueränderungen, Steuerstundungen, Finanzierungsgesprächen,  und vieles mehr.

Und sicherlich lief in diesem Jahr nicht immer alles sofort rund.

Aber dennoch haben wir von Ihnen sehr viel Lob und Dankbarkeit erfahren.

Das treibt uns an. Dafür arbeiten wir gerne. Das ist unser Sauerstoff.

Wir wünschen Ihnen nun, dass Sie das Jahr mit etwas Ruhe im (kleinen) Kreis Ihrer Familie ausklingen lassen können.

Passen Sie allerdings bei den Keksen Ihrer Kinder auf …

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen im nächsten Jahr!

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